BRM 200 - R(h)ein nach Limburg (FLINTA), 09.05.2026 : : my.race|result
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BRM 200 - R(h)ein nach Limburg (FLINTA)
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Informationen zur Anmeldung
Herzlich willkommen zur Anmeldung!
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist ausdrücklich auf FLINTA-Personen beschränkt, um einen geschützten Raum zu schaffen. Ziel ist es, Austausch, Vernetzung und Teilhabe in einer Atmosphäre zu ermöglichen, die frei von patriarchalen oder diskriminierenden Strukturen ist und Sicherheit, Respekt und Empowerment in den Mittelpunkt stellt.
FLINTA* ist ein Sammelbegriff für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen. Das Sternchen (*) steht dabei für weitere Geschlechtsidentitäten, die nicht in das binäre Geschlechtersystem passen oder sich davon bewusst abgrenzen. Der Begriff wird genutzt, um Personengruppen sichtbar zu machen, die strukturell benachteiligt oder diskriminiert sind.
Und was hat sich Patschek ereifert. Ganze drei Minuten. Ich auch ein wenig, da bin ich ganz bei mir.
Das geht gegen den Geist der Brevetkultur (*allure libre*), denn Frauen sind schon seit fast hundert Jahren mit bei Brevets, gemeinsam mit Männern, diesen hässlich-haarigen döskrömönörenden Patriarchen.
Mehr brauchts doch nun wirklich nicht.
Und was für eine Herabwürdigung ist denn eine solche Abtrennung vom hundertjährigen Brevetgeschehen? Wenn die Veranstalter schon die beschriebene kunterbunte Menschenansammlung fördern wollen - wie wäre es denn mit Integration in die Lebenswirklichkeit der Mehrheit statt Ausgrenzung durch vorgebliche "Schutzräume"?
Ist ja auch so: ein "Schutzraum" kann doch wohl nicht im öffentlichen Raum herumfahren wie ein Brevet, oder?
Brevets werden im öffentlichen Straßenverkehr ausgerichtet, da kann jeder hinter her fahren oder mittendrin. Auch ohne Anmeldung bei den Organisatoren. Wer will das verbieten? Oder kommt dann die Radifa? Hahaha.
Respekt gibt es auch nicht, denn die weit überwiegende Mehrheit der Gesellschaft, von der einige vielleicht Respekt (wofür eigentlich, für sexuelles Anderssein und sonstige Befindlichkeiten?) zollen würden, darf ja nicht mit. Bei diesem Brevet fahren diese Teilnehmer nur für sich, mit ihren Eigenarten und in ihrer eigenen Fruchtblase, ohne Aussicht auf eine Geburt. Und das wars. Am tollsten finden sich eher noch die Veranstalter. So weltoffen, so verständnisvoll, so tolerant und engagiert ... der Wahnsinn!
Patschek hat mich dazu was gefragt. Ob das auch in Ordnung wäre, wenn man andere schützenswerte Menschen in unseren Breitengraden in eine diskriminierungsfreie Brevetfahrgruppe brächte, unter Ausschluss aller anderen?
Ein Brevet vielleicht für ... hmmm ... Juden oder, besser noch, für Schwarze? Ja, warum eigentlich nicht für Dunkelhäutige? Wäre das dann auch gesellschaftspolitisch reinsten Geistes und ähnlich erhaben oder erhebend?
Oder würde das so ein Bild ergeben wie in der früheren südafrikanischen Apartheid? Also eher lupenreine Diskriminierung einer Minderheit, die bei diesem Brevet für sich fahren soll?
"Ach, Patschek" habe ich gesagt. "Das muss ich abpfeifen. Da darf die Logik nicht aufs Spielfeld."
