"Das ist Verhetzung, Lüge, Dreck", so attackierte Heinrich Böll im Januar 1972 Springers "Bild".
Jetzt, fast 50 Jahre später, sind fast alle (Nachrichten-)Printmedien so weit. Traurig!
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"Das ist Verhetzung, Lüge, Dreck", so attackierte Heinrich Böll im Januar 1972 Springers "Bild".
Jetzt, fast 50 Jahre später, sind fast alle (Nachrichten-)Printmedien so weit. Traurig!
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Ist nun wirklich nichts Neues, aber trotzdem: man kann nicht genug vor dem Fettzeug warnen. Auch wenn es gut schmeckt und jede Menge Fans hat - es ist einfach eine Frechheit, den massenweisen Verzehr dieses Produkts in Zusammenhang mit Sport zu bringen.
Wenn Ferrero wenigstens geschrieben hätte:
"Achtung - wenn ihr 35 Gläser unseres Nuss-Fett-Zeugs reinschlingt, dann habt ihr es dermaßen nötig, x-tausendmal um einen Fußballplatz zu rennen*, bis ihr wieder einigermaßen in eure sterbliche Hülle passt. Deshalb kriegt ihr dann so einen Fußball, einen fetten (hahaha)! Den könnt ihr dann an einer Leine hinter euch herziehen. Immer rein mit der braunen Schmiere, Kinder!"
Über diese garstige volksverfettende Werbung hat Patschek übrigens schon ganz viel früher nachgedacht, liebe Verbraucher-Zentrale.
* genauer gesagt: 85.000 Kalorien sind pi x Daumen 1.000 fette Kilometer TrimTrab (also mittelschnelles Laufen) für einen 85-kg-Erwachsenen. Noch viel, viel mehr Kilometer für ein 45-kg-Kind!
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So lautet der offizielle Name bei der diesjährigen Verleihung des #BigBrotherAwards für den Yuppie-Tech-Unfug "#Alexa" von Amazon. Hätten sie natürlich auch die anderen #Siris und wie die Wanzen noch heißen, nehmen können.
Aber #Alexa ist schon beispielhaft für ein zu würdigendes Schnüffelchen, das zwar wirklich keiner braucht, aber vielen das Gefühl gibt, es wäre nicht so.
Auch die anderen Nominierungen sind sehr treffend. Z.B. diese supertolle Technik zur Überwachung der Körperdaten von Arbeitnehmern (Soma Analytics UG). Passt übrigens zeitlich gut mit dem neuen Polizeigesetz in Bayern zusammen. Fragt mal euren Arbeitgeber, ob er das nicht auch für sinnvoll in eurer Firma hält.
Chapeau und Danke an #digitalcourage für die Federführung von der Auswahl über die Veranstaltung bis zur Nacharbeit!
Und ja, ich habe dafür gespendet - machs auch, wenn du für deine digitalen Rechte und die deiner Kinder etwas tun möchtest!
#BigBrotherAwards online ansehen:
Oder noch ebbes anderes lesen wie:
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Unglaublich, was #PayPal von seinen Nutzern an persönlichen Daten weiter gibt.
Unter anderem Gesichtsabgleich aus #Profilfotos und so was. Und ratet mal, mit wem? Yau, #Microsoft ist dabei, #Apple auch, #DHL aber auch und .... ach guckt Euch den Käse mal selbst an: https://
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Auch wenn ich nur zu 49,5% seine politische Grundausrichtung teile, sind #Fefes intellektuell-naturnahen Zusammenfassungen wichtiger und unwichtiger TagesRandEreignisse ein großartiger Lesespaß und eine Anreicherung meiner Weltsichtweisen.
Hier hat er (mal wieder) einen meiner fiesesten Zahnnerven eiskalt angesprüht.
Ein Thema, das auch mir ernsthaft seit Jahrzehnten das Kostüm ruiniert, weil ich in einem Konzern die Nichtmachbarkeit von erzwungenen oder erwünschten #Frauenquoten eine lange Zeit mit erlebt habe.
Funktioniert einfach nicht, weil die Frauen, die echt das Zeug dafür hätten, meist nicht dahin wollen, wo die Quote sie sehen will. Und die Quotenfrauen dann entweder ganz liebe eher zurückhaltend-bescheidene Mäuschen sind, die man auf das Quotenpöstelchen gesetzt hat oder hardcore-Kampftussen, die eigentlich nicht auf einen solchen Platz passen, weil ihre Bürowände nachher Durchschusslöcher haben. Aber die gewerkschaft hat sie dann dahin gedrückt. Sprich, diese Damen sind dann oft härter als jeder der männlichen Machtbonzen, die sich bis dahin durchgewühlt haben oder hätten. Gibt natürlich auch hier einige weibliche Ausnahmen - womit ich bestimmt nicht #Merkel und ihre quasi designierte Nachfolgerin meine -, klar!
#Fefe schreibt:
Ich persönlich finde es ja herzlich egal, ob da inkompetente Schlipsträger oder inkompetente Pumpsträger die Kohle verbrennen. Aber dieses ganze ideologisch verbrämte Rumgelüge geht mir auf den Sack. Seid doch einfach ehrlich, liebe Frauen.
Ihr möchtet gerne das große Geld kriegen, ohne dafür die großen Nachteile in Kauf nehmen oder die großen Risiken eingehen zu müssen, mit denen das für Männer verbunden ist. Finde ich völlig nachvollziehbar. Geht mir genau so. Ich hätte auch gerne, dass mir jemand ein Millionengehalt zahlt, dafür dass ich alle paar Monate mal zu einer belanglosen Sitzung fahre und Schnittchen esse, während irreführende Vorträge gehalten werden, die mich gezielt vom Zustand der Firma isolieren, damit ich keinesfalls informierte Entscheidungen treffen kann. Klar klingt das wie ein Traumjob und ich hätte das auch gerne geschenkt.
Aber die Männer kriegen das (völlig überraschend, ich weiß!) gar nicht geschenkt. Die müssen sich 30 Jahre lang im Konkurrenzkampf gegen andere Männer aufrauchen, die den selben Posten haben wollen. Und wenn sie auf dem Weg einen Fehler machen, sind sie weg vom Fenster. Ein Haufen der Männer stirbt auf dem Weg an Herzinfarkt oder die Karriere endet mit Burnout oder auf einem Bullshit-Job in einem belanglosen Bullshit-Gremium ohne ordentliche Entlohnung. Und ihre Kinder sehen solche Männer im Allgemeinen höchstens ne halbe Stunde die Woche am Wochenende mal, wenn's hoch kommt. Frauen konnten da schon immer mitspielen, aber Frauen sind im Durchschnitt einfach zu schlau, ihr Leben für so einen hohlen Scheiß zu opfern. Männer sind so blöde, ihre gesamte Lebensqualität zu opfern, um sich singulär einem bescheuerten Ziel zu widmen. Männer stehen ja auch auf Autorennen und Bergsteigen. Völlig bescheuert. Und ja, gelegentlich kommt mal einer durch. Aber komischerweise fällt der neidvolle Blick der ach so unterdrückten Frauen immer nur auf die drei Leute, die durchgekommen sind, nicht auf die 50000 Männer, die auf dem Weg verendet sind.
So ist das.
http://
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https://
Halleluja - mal wieder* eine ordentliche und sinnvolle Kampagne.
Weil es fast alle in D betrifft. Weil ich die #Schufa seit vielen Jahrzehnten kenne: Geschäftsmodell auf dem Rücken von Privatpersonen, closed source, Geheimniskrämer und Schicksalsentscheider. Müssten eigentlich freiwillig alle Algorithmen offenlegen. Halte das BGH-Urteil für falsch, weil das Interesse der Datenlieferanten, also von allen, die je eine Schufa-Klausel abgenickt haben, m. E. weit über dem der Schufa liegt.
Überlege, ob ich Daten liefern sollte. Und ein bisschen Knete natürlich auch. Muss aber noch recherchieren, wer das genau ist ...
* Ein Außerirdischer käme schon auf den Gedanken, wir hätten fast nur noch #metoo- und #vegan-Rotz in unserem Luxuszoo
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Endlich! Endlich mal wieder was zum Lachen. Wahr und skurril.
Hier: How all shirts fit me und dazu (und zu mir) passend: The terribly and wonderful reasons why I run long distances. Oder da: The three most common uses of irony.
Und dort:
Created by Oatmeal
Hab mich schlapp gelacht.
Und bin noch lange nicht durch.
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Ich will das nicht mehr haben. Das Browserding namens Firefox. Geht mir schlicht auf die Nüsse, wie die Foundation die langjährigen Nutzer verarscht. Es gibt keinen Zweifel, dass der Feuerfuchs erst durch die Arbeit der vielen Addon-Entwickel wirklich gut wurde.
Diese addons zu erhalten, wäre gut gewesen. Aber nein, müssen jetzt neue Extensions her, auf anderer Basis, anders gestrickt. Hat kaum einer der Addon-Programmierer Bock drauf gehabt, den Zeitvorgaben von Mozilla zu folgen und sich - meist in der Freizeit - auf den Hintern zu setzen und alles umzuprogrammieren. Zumal auch einiges gar nicht umzuprogrammieren geht.
Die hören immer weniger auf die Gemeinde, die Mozillas. Und sie werden untergehen. Sie meinten, es sei die Geschwindigkeit, mit der sie punkten können. Aber das ist es nicht. Die 0,3 ms mehr Geschwindigkeit pro Seite oder was auch immer sind zweitrangig. Sie haben einfach den Zug aufs Smartphone verpennt, verschlafen, nicht mitgemacht, keine Allianzen geschmiedet, nie vorinstalliert gewesen wie andere. Gepennt!
Bin seit Netscape-Zeiten dabei. Immer weit weg von dem doofen Internet Explorer, der nichts konnte und dauernd von MS mit Extrawürsten bestückt wurde, z.B. rund 15 Jahre nicht CSS-konform, eigene HTML-Tags und all so ein Quatsch. Haben ja auch kräftig damals verloren, die MSler.
Nun, die Zeiten ändern sich. Ich halte Ideen wie diese hier bei der Browserwahl für gut. Hatte schon lange alles für einen Wechsel vorbereitet, denn man konnte ja schon seit über einem Jahr sehen, wie sich die Addon-Entwickler (hier und hier) wegdrehten!
Mal sehen, wo das ausgeht. Ich gebe Firefox noch drei bis fünf Jahre, dann ist er eine Randnotiz.